Allgemeine Geschäftsbedingungen

1.) Geltung der AGB

Diese folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen Ramon Glauner (nachfolgend: „Coach“) und dem Coachingteilnehmer.

1.2.) Der Coachingteilnehmer erkennt mit Vertragsschluss die Geltung dieser AGB an. Etwaige entgegenstehende oder abweichende AGB des Coachingteilnehmers sind ausgeschlossen. Sie werden auch dann nicht Vertragsbestandteil, wenn der Coach ihnen nicht ausdrücklich widerspricht oder der Coachingteilnehmer darauf Bezug nimmt.

1.3.) Inhalt der AGB sind auch Informationen, zu deren Übermittlung der Coach nach den Regelungen über Fernabsatzverträge und über den elektronischen Geschäftsverkehr verpflichtet ist (§ 312 d Abs. 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246a § 1 Abs. 1 EGBGB  (Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch), § 312 g Abs. 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246a § 1 Abs. 2  EGBGB).

2.) Grundlagen des Coaching

2.1.) Coaching ist die Unterstützung und Begleitung zu Ihrer Veränderung. Anhand professioneller Methoden und dem persönlichen Dialog entdecken wir gemeinsam bislang ungestellte Fragen und erarbeiten neue sinnstiftende Antworten. Aus Ihrem Anliegen leiten wir ein messbares Ziel ab, das spezifisch, messbar, ambitioniert, realistisch und zeitlich definiert ist.

2.2.) Coaching ist weder Psychotherapie noch eine psychologische Behandlung und kann diese auch nicht ersetzen. Sollten Sie sich in psychologischer Behandlung oder ähnlichem befinden, sind Sie verpflichtet, uns dies mitzuteilen. Dasselbe gilt für eine erfolgte Behandlung in der Vergangenheit.

2.3.) Coaching-Prozesse sind Lernprozesse, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Sie basieren auf Offenheit und Vertrauen. Hierzu ist es notwendig, dass sich der Coachingteilnehmer seinem Coach offenbart und Fragen ehrlich beantwortet.

2.4.) Der Coachingteilnehmer erkennt an, dass alle Schritte und Maßnahmen, die im Zuge des Coachings von ihm durchgeführt werden, ausschließlich in seinem eigenen Verantwortungsbereich liegen. Coach und Coachingteilnehmer treffen gemeinsame Absprachen zum Vorgehen (Coaching-Konzept). Der Coachingteilnehmer ist grundsätzlich frei in seinen Entscheidungen, erkennt aber auch die Bereitschaft zur Überschreitung persönlicher Grenzen zur Zielerreichung an.

2.5.) Der Coach wird alle ihm zur Verfügung stehenden Techniken und Methoden zum Nutzen des Coachingteilnehmers einsetzen.

2.6.) Die Coaching-Angebote beruhen auf einer fundierten wissenschaftlichen Grundlage nicht auf Ideologie oder Sektenkult. Deshalb distanzieren wir uns ausdrücklich von Organisationen wie z.B. Scientology und deren Methoden.

3.) Vertragsschluss und Vertragsart

3.1.) Der Vertrag kommt durch eine Auftragserteilung des Coachingteilnehmers sowie eine entsprechende Auftragsannahme des Coaches zustande. Der Vertrag kann mündlich, fernmündlich (telefonisch), per E-Mail oder schriftlich geschlossen werden.

3.2.) Der Coachingvertrag ist ein Dienstvertrag, dessen Gegenstand die Erbringung der vereinbarten Leistungen ist. Der Coach schuldet insbesondere nicht die Herbeiführung eines bestimmten Erfolges.

Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder Ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Widerrufsbelehrung
Ende der Widerrufsbelehrung

4.) Kündigung

Der Vertrag kann von beiden Vertragsparteien jederzeit fristlos gekündigt werden.

5.) Leistungserbringung und Leistungsort

Das Coaching findet nach Wahl des Coachingteilnehmers entweder in den Räumen des Coaches oder an einem gemeinsam vereinbarten Ort nach vorheriger Terminabsprache statt. Ein telefonisches Coaching, oder Coaching per Videokonferenz, ist auch möglich. Die Leistungen werden gemäß der Leistungsbeschreibung des Angebots und den Vereinbarungen im Coaching-Vertrag erbracht.

6.) Terminabsagen

6.1.) Der Coachingteilnehmer verpflichtet sich, die Termine pünktlich wahrzunehmen oder bei Verhinderung rechtzeitig abzusagen. Erfolgt die Absage weniger als 48 Stunden vor dem Termin, so ist der Coach berechtigt, 50 % des hierfür vereinbarten Honorars in Rechnung zu stellen. Wird eine vereinbarte Sitzung weniger als 24 Stunden vor dem Termin abgesagt, ist der Coach zur Rechnungsstellung von 100 % des Honorars berechtigt. Vorstehendes gilt nicht, wenn den Coachingteilnehmer an der verspäteten Absagte kein Verschulden trifft.

6.2.) Kann ein Termin zur Erbringung der Leistung durch den Coach wegen höherer Gewalt, Krankheit, Unfall oder sonstigen vom Coach nicht zu vertretenen Umständen nicht eingehalten werden, ist er unter Ausschluss von Schadensersatzansprüchen berechtigt, die Leistungen an einem neu zu vereinbarenden Termin nachzuholen.

7.) Vergütung

Der Coach erhält für das Coaching das vereinbarte Honorar zzgl. der jeweils gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer. Soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart wurde, ist der Rechnungsbetrag 10 (in Worten: zehn) Kalendertage nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug fällig.

8.) Vertraulichkeit

8.1.) Der Coach verpflichtet sich, keine vertraulichen Informationen an Dritte weiterzugeben. Der fachliche Austausch mit einem Supervisor des Coaches zur Sicherung der Qualität des Coachings ist hiervon ausdrücklich ausgenommen.

8.2.) Darüber hinaus verpflichtet sich der Coach, die ihm überlassenen Unterlagen sorgfältig zu verwahren und gegen Einsichtnahme Dritter zu schützen. Auf Wunsch werden persönliche Daten nach Erbringung der Dienstleistung gelöscht.

9.) Haftung

Der Coach haftet ausschließlich für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Coaches, seiner Arbeitnehmer und Erfüllungsgehilfen verursacht werden oder auf einer Verletzung von vertragswesentlichen Hauptpflichten (Kardinalpflichten) beruhen. Eine solche vertragswesentliche Pflicht liegt immer dann vor, wenn deren Erreichung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Coachingteilnehmer regelmäßig vertrauen darf. Sofern der Coach, seine Arbeitnehmer und Erfüllungsgehilfen fahrlässig eine vertragswesentliche Pflicht verletzen, ist die Haftung auf denjenigen Schadensumfang begrenzt, mit dessen Entstehen bei Vertragsschluss auf Grund der zu diesem Zeitpunkt bekannten Umstände typischerweise gerechnet werden musste. Die vorstehende Haftungsbeschränkung gilt für vertragliche wie auch außervertragliche Ansprüche. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit wird nicht ausgeschlossen oder beschränkt.

10.) Anwendbares Recht, Gerichtsstand

10.1.) Es gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthaltes des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird (Günstigkeitsprinzip).

10.2.) Erfüllungsort für alle Leistungen aus den mit dem Coachingteilnehmer bestehenden Geschäftsbeziehungen sowie Gerichtsstand ist Sitz des Coaches, soweit Sie nicht Verbraucher, sondern Kaufmann oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts sind. Dasselbe gilt, wenn der Coachingteilnehmer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder der EU hat oder der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Die Befugnis, auch das Gericht an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen, bleibt hiervon unberührt.